17-no poo teil 2

17-no poo teil 2

seit dem ersten no-poo post sind nun weitere wochen vergangen.

ein gewisser alltag hat mich wieder u ich dacht mir, ich erzähl nochmal wie’s dann mit meinem experiment weiterging.

insgesamt hab ich die kompletten 6 wochen des suhtdowns nur mit wasser die haare gewaschen. manchmal hat mir da dann schon etwas das schäumende shampoo und der frische duft danach gefehlt. und auch seltsam sich die haare wie gewohnt zu waschen und die kopfhaut zu massieren usw. und das so ohne alles, nur mit nassen haaren.

nach wie vor bin ich begeistert von dem volumen, welches durch diese art des haare waschens entsteht.

das ist wirklich unglaublich.

auf meinem kopf tummeln sich viele haare u das einzelne haar ist von seiner stärke normal. daher ist mein haar eher schwer u da ich auch noch gerade haare hab, baut sich durch die bewegung auch kaum natürliches volumen auf.

u da dank corona mein letzter haarschnitt im september war und ich noch nicht weiß, wann ich zum kollegen komm um mir meinen spezial-schnitt wieder verpassen zu lassen, sitzt halt auch sonst nichts mehr an ort und stelle, was noch form und volumen geben würd.

da find ich´s manchmal schade keine go-go-gadgeto arme zu haben, um mir selber den tollen schnitt zu verpassen. das würd echt schon viel helfen.

sei´s drum….

aus diesem grund fand ich die veränderung sehr genial.

ab einem gewissen punkt, hab ich schon auch einen eigenduft festgestellt, den ich jetzt nicht unangenehm empfunden hab, aber frisch, luftig u leicht rochen die haare dann wirklich nicht mehr.

in den letzten wochen, hab ich nach dem wasser baden immer etwas saure rinse mit zitronensäure draufgegeben. für den frische kick u das gefühl von frisch duftenden haaren.

(anleitung saure rinde findest du im ersten post: haare spüren)

am spannendsten fand ich tatsächlich den prozess im inneren. welche gedanken da kommen, was für gewohnheit ich hab u was als normal u unnormal als empfinden aufploppt. ich hab nochmal ganz anders über mein verhalten u auch abläufe im salon nachgedacht u meinen körper u mich noch viel genauer beobachtet. du wird’s bewusster, achtsamer, langsamer u nimmst dich mehr wahr.

für das allein fand ich die no-poo-erfahrung schon sehr wertvoll.

es war definitiv ein weg mehr zu mir. auch wenn die ganze situation im lock-down das natürlich auch begünstigt hat.

irgendwann war das gefühl, wenn ich in meine haare gefasst hab so schmalzig, dass ich das nicht mehr prickelnd fand.

auch mim glätteisen gemachte locken sind wie schmalzlocken stehen geblieben.

obwohl die optik immer noch ok war. u das nach 6 wochen nur waschen mit wasser und viiiieeel bürsten.

daher hab ich am 4.mai wieder das shampoo rausgeholt u vorm salon start die haare gewaschen.

doch ich brauch viel weniger produkt (was man bei den organic haircare produkten eh schon ein großes plus ist)

u einmal die woche mit shampoo waschen reicht mir jetzt locker.

also hat sich irgendwie doch was umgestellt bei der talkproduktion, oder ich hab was festgestellt, was mir vorher einfach nicht bewusst war. ich kanns nicht genau sagen.

so bleibt die fülle etwas erhalten, der geruch ist gut

u…. die haare fliegen nicht mehr so… das ist auf jedenfalls auch ein positiver effekt.

vielleicht ist es mit weniger kalkhaltigem wasser auch nochmal was anderes.

ich denke die wasserhärte spielt auch eine rolle.

dann gibt es weniger haar talg-kalk gemisch am kopf.

mein fazit:

viel weniger haare waschen ist definitiv eine richtige entwicklung, doch ganz auf shampoo zu verzichten, wäre für mich nichts.

so ist das experiment für mich ein erfolg.

  • weniger oft waschen
  • weniger produktverbrauch
  • weniger wasserverbrauch

somit auch noch ein absolutes daumen hoch für unsere umwelt und natur.

schreib mir gerne in die kommentare, was deine erfahrungen sind oder was du gerne noch genauer wissen wollen würdest und folge mir auch auf facebook oder instagram

 #kstylencut

stylischer grüße

deine kerstin

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