3-shampoo

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so, nachdem ich dir etwas über deine haare und über seife erzählt hab, darf natürlich das shampoo nicht fehlen. dafür gibt es einen riesigen markt und ob drogeriemarkt oder lebensmittelbrunche, fast von jedem großen hersteller gibt es eigenmarken. natürlich gibt es auch in der friseur branche jede menge von herstellern und großhändlern, die shampoos und aller hand pflege und stylingprodukte anbieten.

ich kann verstehen, dass es da schwierig ist durchzublicken und das perfekte produkt für sich zu finden. gleichzeitig ist werbung und marketing auch allgegenwärtig und wir werden ständig berieselt und sind daher verleitet gern öfter mal ein neues produkt auszuprobieren.

ich versuche ein bisschen licht ins dunkle zu bringen, auch wenn ich sagen muss, dass auch ich immer wieder dazu lerne, meine einstellungen bzw. meine werte sich wandeln und daher sachen, die ich einmal gut fand, oder dinge die ich getan habe zu meinem jetzigen ich einfach nicht mehr stimmig sind.

geschichtstechnisch ist das shampoo bei weitem nicht so spannend oder alt, wie die der seife, dennoch ist die entdeckung/erfindung der seife sicher auch irgendwie durch weiterentwicklung am heutigen shampoo beteiligt.

der namentlich erst genannte shampoo hersteller war ein brite namens kasey hebert

der englische name shampoo ist aus dem hindi- wort ch­ampo (sanskrit चाँपो ) abgeleitet und ursprünglich eine form der klopfmassage, bei der verschieden öle und pflanzenpulver verwendet wurden. shampoo sozusagen gleich massieren, kneten.

seit beginn des 20 jahrhunderts ist shampoo kommerziell erhältlich. begonnen hat der shamppomarkt in einer apotheke in berlin 1903, da verkaufte der drogist hans schwarzkopf sein erstes haarwaschmittel in pulverform. sozusagen, gab es erst das feste shampoo, welches sich in der heutigen zeit, mit der haarseife gerader an neuer beliebtheit erfreut.

1927 gab es das erste flüssig shampoo zu kaufen.

1932 wurde erstmalig alkylsulfat verwendet, es war weniger alkalisch als seife und somit hautverträglicher. im zusammenspiel mit der entwicklung von kunststoff-/kunststoff-flaschen entstanden erstmalig preiswerte haarpflegeprodukte für die breite bevölkerungsschicht.

1949 gab es shampoo so wie du u ich es heute hauptsächlich auch verwenden. rate mal wie es hieß……SCHAUMA…. je nachdem wie alt du bist, ist dir das sehr wohl ein begriff und du hast sicher gleich die fernsehwerbung im kopf.

bis 1960 gab es sozusagen beides haarwaschmittel in pulver- u flüssiger form.

mehr entstehungsgeschichte gibt’s auch gar nicht, doch die weiterentwicklung und veränderung von shampoo ist noch lang nicht am ende.

 

kurioses habe ich auch noch gefunden.

in usa gibt es einen shampoo feiertag. wer, wie, was und warum konnte ich leider nicht herausfinden.

doch wohl wird am 20. oktober in amerika immer der „tag des shampoos“ gefeiert.

fand ich witzig und wollt ich unbedingt mit dir teilen.

vielleicht nehme ich diesen feiertag fest mit in mein salonarbeitsjahr mit auf.

nun nur gaaanz kurz angerissen ein bisschen was zu den inhaltstoffen bzw. der herstellung von shampoo. ich bin beim recherchieren schon so von einzelnen inhaltsstoffen und deren wirkung und verbindung zu anderen stoffen verschluckt worden, so dass ich das erst nach und nach in einzelnen artikeln genauer aufströßeln möchte.

hauptbestanteil von flüssigshampoo ist wasser (ca70%-80%), dann gibt’s

  • haupttenside (ht) -> hauptsächlich zur reinigung (tenside sind waschaktive substanzen)
  • co-tenside -> ergänzen den effekt der ht und senken meist deren konzentration um unverträglichkeiten zu reduzieren.
  • filmbildner -> dir sicher als silikon bekannt, ist der bekannteste filmbildner. gibt eine schicht über die haare und somit im nassen zustand eine bessere kämmbarkeit
  • duft- & farbstoffe -> macht ein shampoo attraktiver für dich. oft sind es düfte aus der natur oder es werden dir neue reize durch phantasieduftnoten geboten.
  • konservierungsstoffe -> in den meisten kosmetika ist das paraben. sorgt grundsätzlich dafür das dein shampoo haltbarbleibt und sich keine unerwünschten mikroorganismen bilden.

weiter gibt es je nach shampoo noch komplexbildner, damit farbstoffe und düfte nicht unerwünschte reaktionen auslösen. pufferstoffe um den ph-wert zu erhalten. uv-absorber, damit die farbe deines produktes auch so bleibt usw.

eine jede menge wie ich finde. je nach shampoo und hersteller bestehlt ein schampoo aus 10- 30 verschiedenen rezepturbestandteilen.

ebenfalls unterliegt das auch der EU-weiten INCI (siehe haarseife) die 1997 in kraft trat.

(auflistung der inhaltsstoffe)

 

ich persönlich vermeide ja so gut wie es geht parabene, silikone und sulfate.

warum genau bekommst du jeden mittwoch in einem neuen artikel hier zu lesen, da es hier nun einfach den rahmen sprengen würde. oder wenn du kunde/in bei mir bist, gern auch persönlich in einer beratung.

ich finde jeder entscheidet für sich selbst was das shampoo so können soll bzw. wie sich die haare nach dem waschen anfühlen sollen. daher find ich es immer schwierig zu sagen, das darf drin sein, das nicht. ich will dir nur aufzeigen, was die inhaltsstoffe so alles machen. oft greifen sie nämlich viel mehr in die abläufe unseres körpers ein, oder belasten unsere umwelt, als uns lieb ist und eigentlich soll ein shampoo ja nur die haare sauber machen.

 

oder wie siehst du das?

was soll dein shampoo alles können?

schreibs gern in die kommentare.

 

nun noch ein kleiner ausflug zum haare waschen.

einfach jede woche bei mir einen termin zum waschen föhnen ausmachen und du siehst immer top aus.

bisschen werbung muss schon sein. grins.

am besten wascht ihr eure haare in der dusche oder badewanne. über kopf am waschbecken ist eher nicht zu empfehlen, da ihr so gegen die geöffnete schuppenschicht arbeitet.

menge des produktes.

weniger ist oft mehr, zumindest bei den produkten (orgaenic haircare), die ich im salon führe, trifft das zu. haare gut nass machen, eine kleine menge shampoo (zum besseren verstehen: haselnuss bis kleine walnuss) in den händen verteilen und dann am ansatz verteilen. in die längen müsst ihr kein shampoo einarbeiten, da beim abwaschen die längen eh mit gewaschen werden. außer vielleicht ihr hattet extrem viel stylingprodukt in den haaren, dann kannst du die längen etwas mehr massieren. bitte nicht rubbeln, leichte kreisende bewegungen auf der kopfhaut (so wie bei mir im salon) sind ideal. dann produkt gut ausspülen. ich empfehle ja meinen kunden/innen immer haare erst nass machen dann eine erbsengroße menge shampoo im haar verteilen, kurz anwaschen und abspülen mit etwas wasser. so ist der haartalg durch die tenside (waschaktive substanzen) schon aufgebrochen. (zum verständnis: öl/ fettfilm in einer pfanne und dazu ein tropfen spülmittel. weißt du was ich meine?) dann noch mal eine haselnussgroße menge und dann die haare/ den ansatz waschen. so hast du ein optimales wascherlebnis und meist einen perfekten schaum, der überhaupt nicht aussagekräftig fürs waschergebnis ist. die meisten lieben dieses schaumbad am kopf und wollen es nicht missen. wieder gut ausspülen und fertig.  haare nun trocken rubbeln – nein!!!- natürlich nicht. haare trocken drücken und am besten sofort etwas anföhnen, so kann sich die schuppenschicht wieder anlegen und sie sind dann super für dich zu bürsten und zu stylen.

probiere es einfach mal aus. es ist ein bisschen eine umstellung in deinen gewohnheiten, doch deine haare werden es dir sehr danken.

ich hoffe ich konnte dir deine haare und deine produkte, die du zu hause verwendest etwas bewusster machen.

 

viel spaß beim ausprobieren und testen

schreib mir deine erfahrungen oder was du gerne noch genauer wissen wollen würdest und folge mir gern auf facebook oder instagram

 

stylische grüße

 

deine kerstin

 

 

quellen:

  • wikipedia
  • kuriose-feiertage.de
  • mein fachwissen
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